


Galerie Wedding, Raum für zeitgenössische Kunst, Berlin LINK
Eine Ausstellung von Ahu Dural
Eröffnung 26.02.2026, 18 Uhr
Von 27.02.2026 bis 10.05.2026
Kuratiert von Eylem Sengezer
Finissage 10.05.2026, 10 - 18 Uhr
Programm siehe unten / view below
Kuratorische Assistenz Kaya Peters und Philipp Hennch
"Charm Birds" Keramikwerke von Peggy Pehl
Foto Credit (Vernissage): Piotr Pietrus, 2026
Foto Credit (Dokumentation): Wataru Murakami, 2026
DJ-Set von Rayne / Yağmur
Presse FLUXFM Radio Arty Interview 12. April 2026 LINK
Weitere / More Press(e)
TIPP BERLIN
Galerie Wedding präsentiert im Frühjahr 2026 die Einzelausstellung »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« von Ahu Dural. Die Ausstellung nimmt eine Wohnung zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Familiengeschichte, Migration, Arbeit, weiblicher Solidarität und Aneignung. Montage erscheint hier nicht nur als manuelle Tätigkeit migrantischer Frauen, die in Produktionsstätten der Berliner Elektroindustrie im Akkord arbeiten, sondern auch als ästhetisches Verfahren und Prinzip: Die Skulpturen Durals bestehen aus Grundformen – häufig aus Holz oder industriellen Aluminiumleisten –, die mit Fotografien, Textilien oder Alltagsobjekten zusammengefügt und kombiniert werden. Montage wird zur Methode der Aneignung und zur Form des Denkens. Persönliche Erinnerung, fotografisches Detail und architektonische Referenz überlagern sich. Auch Farbe wird zu einem wichtigen Träger von Erinnerung und zum verbindenden Element zwischen Erzählung, Bild und Objekt. »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« ist eine Ausstellung über das Ankommen und das Arbeiten, über migrantische Lebenswelten, über industrielle Rhythmen und häusliche Lebensformen, über Erinnerung als fragmentarischen, montierten Prozess.
In spring 2026, Galerie Wedding will present »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« (Malplaquetstraße 33 – Youth of a Female Assembly Worker), a solo exhibition by Ahu Dural. Taking an apartment as a starting point, the exhibition explores family history, migration, work, female solidarity and appropriation artistically. Here, assembly is not only presented as a manual activity carried out by migrant women employed on a piecework basis in Berlin’s electrical industry production facilities, but also as an aesthetic process and principle: Dural’s sculptures consist of basic forms – often made of wood or aluminium strips – which are assembled and combined with photographs, textiles or everyday objects. Assembly becomes a method of appropriation and a form of thinking. Personal memories, photographic details and architectural references overlap. Color also becomes an important vehicle for memory and a connecting element between narrative, image and object. »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« is an exhibition about arrival and work, migrant life worlds, industrial rhythms and domestic ways of life, and memory as a fragmented, assembled process.
Programm Teil 1
30.04.2026 – 16:30 Uhr
Ahu Dural übersetzt in ihrer Lecture Performance Erinnerungen unterschiedlicher Intensität anekdotisch in neue räumliche Konstellationen und Narrative. Somit präsentiert sie bruchstückhafte Erlebnisse von Zeitzeuginnen eines Weddings der 1970er Jahre bis heute. Dabei destilliert sie Kurzinterviews und interpretiert Aussagen von Anwohnerinnen aus verschiedenen Generationen neu. Ehemalige »Weddingerinnen« (im Wedding sozialisierte oder im Wedding arbeitende Interviewpartnerinnen) erzeugen den Strang dieser Spiegelung und werden ergänzt durch ein persönliches Bildarchiv. Die Performance beinhaltet einen kleinen Spaziergang von ca. 20 Minuten zur Malplaquetstraße.
30.04.2026 – 18:00 Uhr
Die Performerin Camila Paz Araya Fabio führt in ihrer eigens für die Ausstellung entwickelten Choreografie einen Dialog mit den biografisch aufgeladenen Skulpturen der Künstlerin Ahu Dural. Im Spannungsfeld von Serialität und Differenz bearbeitet Araya Fabio darin den Prozess der Adoleszenz zwischen Akkord und Identitätsfindung. Musik von Iván Donalson, Dauer 20 Minuten
































































































Galerie Wedding, Raum für zeitgenössische Kunst, Berlin LINK
Eine Ausstellung von Ahu Dural
Eröffnung 26.02.2026, 18 Uhr
Von 27.02.2026 bis 10.05.2026
Kuratiert von Eylem Sengezer
Finissage 10.05.2026, 10 - 18 Uhr
Programm siehe unten / view below
Kuratorische Assistenz Kaya Peters und Philipp Hennch
"Charm Birds" Keramikwerke von Peggy Pehl
Foto Credit (Vernissage): Piotr Pietrus, 2026
Foto Credit (Dokumentation): Wataru Murakami, 2026
DJ-Set von Rayne / Yağmur
Presse FLUXFM Radio Arty Interview 12. April 2026 LINK
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TIPP BERLIN
Galerie Wedding präsentiert im Frühjahr 2026 die Einzelausstellung »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« von Ahu Dural. Die Ausstellung nimmt eine Wohnung zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Familiengeschichte, Migration, Arbeit, weiblicher Solidarität und Aneignung. Montage erscheint hier nicht nur als manuelle Tätigkeit migrantischer Frauen, die in Produktionsstätten der Berliner Elektroindustrie im Akkord arbeiten, sondern auch als ästhetisches Verfahren und Prinzip: Die Skulpturen Durals bestehen aus Grundformen – häufig aus Holz oder industriellen Aluminiumleisten –, die mit Fotografien, Textilien oder Alltagsobjekten zusammengefügt und kombiniert werden. Montage wird zur Methode der Aneignung und zur Form des Denkens. Persönliche Erinnerung, fotografisches Detail und architektonische Referenz überlagern sich. Auch Farbe wird zu einem wichtigen Träger von Erinnerung und zum verbindenden Element zwischen Erzählung, Bild und Objekt. »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« ist eine Ausstellung über das Ankommen und das Arbeiten, über migrantische Lebenswelten, über industrielle Rhythmen und häusliche Lebensformen, über Erinnerung als fragmentarischen, montierten Prozess.
In spring 2026, Galerie Wedding will present »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« (Malplaquetstraße 33 – Youth of a Female Assembly Worker), a solo exhibition by Ahu Dural. Taking an apartment as a starting point, the exhibition explores family history, migration, work, female solidarity and appropriation artistically. Here, assembly is not only presented as a manual activity carried out by migrant women employed on a piecework basis in Berlin’s electrical industry production facilities, but also as an aesthetic process and principle: Dural’s sculptures consist of basic forms – often made of wood or aluminium strips – which are assembled and combined with photographs, textiles or everyday objects. Assembly becomes a method of appropriation and a form of thinking. Personal memories, photographic details and architectural references overlap. Color also becomes an important vehicle for memory and a connecting element between narrative, image and object. »Malplaquetstraße 33 – Jugend einer Monteurin« is an exhibition about arrival and work, migrant life worlds, industrial rhythms and domestic ways of life, and memory as a fragmented, assembled process.
Programm Teil 1
30.04.2026 – 16:30 Uhr
Ahu Dural übersetzt in ihrer Lecture Performance Erinnerungen unterschiedlicher Intensität anekdotisch in neue räumliche Konstellationen und Narrative. Somit präsentiert sie bruchstückhafte Erlebnisse von Zeitzeuginnen eines Weddings der 1970er Jahre bis heute. Dabei destilliert sie Kurzinterviews und interpretiert Aussagen von Anwohnerinnen aus verschiedenen Generationen neu. Ehemalige »Weddingerinnen« (im Wedding sozialisierte oder im Wedding arbeitende Interviewpartnerinnen) erzeugen den Strang dieser Spiegelung und werden ergänzt durch ein persönliches Bildarchiv. Die Performance beinhaltet einen kleinen Spaziergang von ca. 20 Minuten zur Malplaquetstraße.
30.04.2026 – 18:00 Uhr
Die Performerin Camila Paz Araya Fabio führt in ihrer eigens für die Ausstellung entwickelten Choreografie einen Dialog mit den biografisch aufgeladenen Skulpturen der Künstlerin Ahu Dural. Im Spannungsfeld von Serialität und Differenz bearbeitet Araya Fabio darin den Prozess der Adoleszenz zwischen Akkord und Identitätsfindung. Musik von Iván Donalson, Dauer 20 Minuten














































































